Sichtschutz am Zaun, aber nur welchen?
Lange habe ich mich mit der Frage beschäftigt, welchen Sichtschutz ich anbringen möchte.
Da die Berliner Mauer sich nicht wirklich gut in meinen Garten einfügt, wollte ich doch was lebendiges. Eine Hecke muss her!
Die meisten Hecken bestehen aus Thujen wobei es auch Laubhecken gibt. Aber nur Grün war mir doch etwas zu langweilig. Außerdem wollte ich auch was für die Insekten tun. Ich muss doch garantieren, dass mein Honigbrot weiterhin so reich befüllt ist!
Also habe ich mich für eine Blühhecke entschieden. Das fördert die Bienen, zieht Schmetterlinge an und bereichert meinen Alltag mit den verschiedensten Düften. Doch wie soll ich es angehen?
Wieder startete ich eine Umfrage in meinem Bekanntenkreis. Ein Pflanzplan muss her! Also setzte ich mich hin und schrieb auf, welche Büsche mir von den Nachbarn oder sonstigen Inspirationsgebern so gefallen. Gar nicht so einfach die Namen zu behalten, darauf zu achten wie schnell sie wachsen, in welcher Farbe sie denn so blühen, in welchem Abstand sie gepflanzt werden müssen. Halbschatten, Sonne, Schatten? Fragen über Fragen! Alles das ist wichtig bei der Erstellung des Pflanzplans.
Da es auch eine Frage des Geldbeutels ist, habe ich mich dafür entschieden, einige schnellwachsende Büsche in einer bestimmten Größe zu kaufen, den Rest werde ich mir als Ableger von "freiwilligen Spendern" holen. Natürlich wird dies dann eine längere Aufgabe und wird sich hinziehen. Aber so ist das ja Garten ist das "G" für Geduld!
Da eine Freundin einige Pflanzen über das Internet bestellen wollte, habe ich mitbestellt. So konnten wir uns die Versandkosten sparen.
Das ist dabei raus gekommen:
1 Thuja (weil immergrün)
2 Liguster (weil auch immergrün)
1 Hängeflieder (weil wächst schnell)
1 Hochstamm Hortensie (ich konnte nicht widerstehen)
1 Glanzmispel (verfärbt sich im Herbst rot und ist auch immergrün)
1 Gelbbunter Hartriegel (weil sich die Rinde im Winter verfärbt)
So habe ich auch im Winter einen Sichtschutz und vor allem einen schönen Kontrast zum Grauen Wetter.
greimschachterl am 02. August 17
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Rasen ansähen leicht gemacht
Erde, Rasensamen und ab geht die Post?
Oh nein, wenn alles so einfach wäre, wäre mein englischer Rasen und meine dazugehörige Teatime bereits da.
Für die Ansaat benötigt man:
- Etwas zum Erde auflockern, z.B. Rechen, Gartenfräse
- Rasensamen
- Walze oder irgendwas zum Festdrücken
Zuerst muss die Erde aufgelockert werden, dann braucht ihr den richtigen Rasensamen. Dies ist abhängig von einigen Punkten:
- habt ihr einen Rasenmäherroboter oder wollt ihr einen
- wollt ihr eher einen englischen Rasen
- Sollte es sich eher um eine Blumenwiese handeln
Bei mir ist der Roboter Punkt Nr. 1. Nicht jeder Rasen mag es regelmäßig (mindestens 2x die Woche) gemäht zu werden.
Punkt Nr. 2 ist ein englischer Rasen. Ich finde er wirkt gepflegter und legt sich wie ein grüner Teppich auf die Erde.
Somit war für mich der perfekte Rasensamen die "Loretta".
Wie ich darauf gekommen bin? Wenn ich eine neue Aufgabe erfüllen möchte, höre ich mich zuerst um, welchen Samen nehmen diejenigen aus meinem Umfeld her, die den schönsten Rasen haben? Vorinformiert gehe ich dann zu den Profis und werde meistens mit neuen Fragen überrascht, aber man will ja nicht ganz dumm dastehen (deshalb die Vorinformation).
Beim Kauf des Rasensamens wird man meistens mit den nötigen Informationen versorgt oder bekommt sogar einen Pflanzhinweis besser gesagt einen Schritt für Schritt Plan. So ist es sogar für ich möglich den Rasen anzusähen.
Erde aufgelockert, Rasensamen mittels Streuwagen ausgesäht mit einer Walze festgedrückt und einen Regentanz aufgeführt. Denn der Rasen sollte nicht gewässert werden, bevor es regnet. Erst ab dem Tag an dem der Regen auf die Saat fällt darf der Rasen auf keinen Fall austrocknen. Regelmäßiges Wässern ist dann Pflicht!
Geduld ist eine Tugend, die sollte man natürlich in Punkto Gartenarbeit jede Menge haben.
Gutes Gelingen.
greimschachterl am 24. Juli 17
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